Intelligente Mess- und Steuertechnik schafft die Grundlage für die Energieversorgung von morgen.
Die Energiewende stellt die Stromnetze vor neue Herausforderungen. Immer mehr Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Wallboxen müssen sicher in das bestehende Netz integriert werden. Damit das zuverlässig funktioniert, investieren die Stadtwerke Verden frühzeitig in moderne digitale Netztechnik und schaffen damit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung.
Nachdem der Rollout intelligenter Messsysteme erfolgreich gestartet wurde, arbeiten die Stadtwerke Verden nun am nächsten wichtigen Schritt: dem Aufbau einer intelligenten Steuerungsinfrastruktur. Sie ermöglicht es künftig, Erzeugungsanlagen und steuerbare Verbrauchseinrichtungen sicher und bedarfsgerecht in das Stromnetz einzubinden und zu betreiben.
„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, frühzeitig mit diesem Projekt zu beginnen“, erklärt Daniel Habecker, Leiter Messstellenbetrieb der Stadtwerke Verden. „Die neuen gesetzlichen Anforderungen sind anspruchsvoll und technisch komplex. Deshalb war es uns wichtig, die notwendigen Prozesse Schritt für Schritt aufzubauen und wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. Das verschafft uns heute einen deutlichen Vorsprung.“
Gemeinsam mit den Projektpartnern IVU und MeterPan wurden in einem ersten Schritt Testsysteme im Netz installiert und umfangreich geprüft. Dabei standen insbesondere die sichere Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten sowie deren zuverlässiges Zusammenspiel im Mittelpunkt. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden nun die Grundlage für den weiteren Ausbau.
Für die Kundinnen und Kunden bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Die Stadtwerke Verden bereiten ihr Stromnetz schon heute auf die Anforderungen von morgen vor. Intelligente Mess- und Steuertechnik schafft die Voraussetzungen für neue Energielösungen wie dynamische Stromtarife und unterstützt gleichzeitig die sichere Integration einer wachsenden Zahl dezentraler Erzeugungsanlagen und elektrischer Verbraucher. Gesetzliche Vorgaben zum Smart-Meter-Rollout und zur netzorientierten Steuerung machen diesen Ausbau zusätzlich erforderlich.
Auch künftig setzen die Stadtwerke Verden den eingeschlagenen Weg konsequent fort. Nach den erfolgreichen Tests werden weitere intelligente Messsysteme (iMSys) installiert und die gewonnenen Erfahrungen in den schrittweisen Ausbau der Infrastruktur einfließen. Langfristig sollen rund 2.000 intelligente Messsysteme im Netzgebiet der Stadtwerke Verden im Einsatz sein.
Mit dem frühzeitigen Einstieg in die Digitalisierung des Stromnetzes leisten die Stadtwerke Verden einen wichtigen Beitrag für eine sichere, leistungsfähige und nachhaltige Energieversorgung in der Region – heute und in Zukunft.