Mehr als 5.100 Haushalte im Verdener Kernstadtbereich versorgt das Wasserwerk der Stadtwerke Verden rund um die Uhr mit gesundem, frischen Trinkwasser.

Damit das auch langfristig so bleibt, steht ab Herbst eine umfassende Sanierung von zwei der drei Reinwasserkammern an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwölf Monate, zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung kommt es in dieser Zeit aber nicht.

Für dauerhaft bestes Trinkwasser

„Reinwasserkammern sind große Speicher, die als Puffer in längeren Trockenperioden oder bei höherem Verbrauch dienen und die sichere Wasserversorgung gewährleisten“, erklärt Clas Papenhausen, Abteilungsleiter für die Bereiche Wärme und Stromproduktion, Wasserwerk und Technischer Service bei den Stadtwerken. „Wir prüfen und reinigen sie jährlich, doch nach rund 70 Jahren Betriebszeit benötigen die Kammern nun eine Grundsanierung.“ Dabei entfernt eine Spezialfirma mittels Sandstrahltechnik mehrere Zentimeter Putz im Inneren, bevor die Wände unter höchsten Hygiene und Sicherheitsmaßnahmen verputzt und versiegelt werden. „Sowohl die anstehenden Stemm- und Strahlarbeiten als auch die An- und Ablieferung von Material per Lkw können für ein erhöhtes Abends nach Hause kommen, das Auto an der Ladestation einstecken und morgens mit vollem Akku starten: Was für Eigenheimbesitzer mit E-Auto oft schon Alltag ist, rückt nun auch ohne eigenes Haus näher – buchstäblich vor die Haustür. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Aufbau privater Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern mit insgesamt 500 Millionen Euro. Die Förderung deckt alles ab, was für einen zukunftsfähigen Stellplatz nötig ist: von der Wallbox über den Netzanschluss bis hin zu Umbaumaßnahmen. Pro elektrifizierten Stellplatz sind bis zu 1.500 Euro drin und wer auf bidirektionales Laden setzt, erhält sogar bis zu 2.000 Euro. Eine Voraussetzung ist, dass 20 Prozent oder mehr der Stellplätze, mindestens aber sechs, elektrifiziert werden. Lärmaufkommen sorgen. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Wir bitten insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis“, so Papenhausen.